Häufige Fragen und Antworten:
(zum Teil übernommen von carrotmobberlin.com)
Ein Carrotmob ist ein Netzwerk von ökologisch bewussten Konsumenten, die…
Weitere, ausführlichere Infos dazu:
www.carrotmob.org (in englisch)
Tätige deine Einkäufe an einem bestimmten Tag Mitte Oktober (Termin wird noch bekannt gegeben) in einem bestimmten Laden in Bonn. Welcher das sein wird, entscheidet sich Ende September. Der Besitzer wird einen noch zu verhandelnden Prozentsatz des in dieser Zeit erzielten Umsatzes dazu verwenden, seinen Laden energieeffizienter umzubauen, um so langfristig seine CO2-Bilanz zu senken und damit einen positiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Wenn der Carrotmob vorbei ist, beginnen unsere Experten sofort damit, die notwendigen und durch den Carrotmob ermöglichten Massnahmen umzusetzen.
Komm’ vorbei und sag all deinen Freunden Bescheid!
Folge uns auf twitter.com oder trete den Facebook- und MeinVZ-Gruppen ‘Carrotmob Bonn’ bei und lade deine Freunde und Bekannten ein. Wenn du einen Blog besitzt, dann wäre es natürlich super, wenn du über den Carrotmob Bonn schreibst!
Gründe einen eigenen Carrotmob in deiner Stadt.
Wenn du denkst, den Carrotmob in Bonn auf bestimmten Gebieten unterstützen zu können – z.B. mit deiner Motivation oder Expertise – schreib uns einfach.
Grundsätzlich werden natürlich keine Läden von vornherein ausgeschlossen, von prinzipiell unethischen oder rassistischen Geschäften mal abgesehen. Wir haben jedoch aus organisatorischen Gründen für den ersten Carrotmob in Bonn festgelegt, nur kleine Läden aus Bonn zu fragen und teilnehmen zu lassen.
Der Carrotmob Mitte Oktober ist die erste Aktion dieser Art in Bonn überhaupt und soll das Prinzip, den Sinn und die Funktionsweise eines Carrotmobs an einem lokal begrenzten und einfachen Beispiel erproben und verdeutlichen.
Kleine Läden, weil …
Grosse Unternehmen und Einzelhandelsketten verfügen in der Regel über das nötige Fachwissen und Kapital, Energiespar-Massnahmen umzusetzen. Leicht können sie Beratungskosten oder Umbaumassnahmen auf viele Filialen verteilen. Der kleine Einzelhandel hingegen hat es wesentlich schwerer. Meist verfügt er nicht über das Know How oder das Kapital für kompetente Beratung. Hier wollen wir ansetzen. Wir verhelfen dem Geschäft zu mehr Umsatz und bieten die nötige Beratung, um das erwirtschaftete Kapital zu Gunsten der Umwelt einzusetzen.
Wir glauben, dass in einer idealen Carrotmob-Kampagne mehrere Unternehmen im Wettbewerb stehen, aber nur einer gewinnen kann. Wir denken, dass dies aus mehreren Gründen ideal ist. Erstens, weil es zu stärkeren Verpflichtungen für die Unternehmen führt und die Kampagne dadurch bessere Ergebnisse erzielen kann. Ausserdem ist es für den Mob durch den Bieterprozess einfacher und demokratischer, einem Geschäft den Zuschlag zu geben.
Erstens ist es der Sinn des Carrotmobs, die Konsumenten entscheiden zu lassen, welches besondere Geschäft unterstützt werden soll. Zweitens müssen wir verstehen, was die "Karotte" eigentlich wirklich ist. Sie besteht aus zwei Teilen: Umsatz und Ansehen. Ein Unternehmen wird während des Mobs mehr Umsatz machen als gewöhnlich. Zusätzlich bekommt es durch den Carrotmob einen besseren Ruf, und somit eine langfristige Steigerung der Gewinne. Bekanntheit stellt einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz dar. Wenn nun alle diese Karotte “einfach so” bekommen, verlieren die Geschäfte den Anreiz mitzumachen, und wir verlieren unser Mittel, unsere Forderungen und Bedingungen durchzusetzen.
Auf unterschiedlichen Wegen versuchen wir dafür Sorge zu tragen, dass die Aktion am Ende so abläuft, wie gedacht:
Zunächst verpflichtet sich der Besitzer des Ladens vor laufender Kamera zu der von ihm eingebrachten, prozentualen Umsatzbeteiligung und dazu, dass er die daraus resultierende Summe nach der Aktion zusammen mit uns für Klimaschutz- und Energie-Effizienz-Massnahmen in seinem Laden ausgibt. Möchte er keine schlechte Publicity ernten, wird er zu seinem Wort stehen.
Zusätzlich wird es eine schriftliche Erklärung geben, die diese Vereinbarung festhält. Ein wichtiger Bestandteil davon ist die Einwilligung des Ladenbesitzers, uns bei der Auswahl der Klimaschutzmassnahmen “freie Hand” zu lassen. Die Kontrolle behalten also wir.
Der Carrotmob Bonn wird von einer kleinen Gruppe junger Leute freiwillig und unentgeltlich ins Rollen gebracht.
Mit dem Carrotmob ist es natürlich nicht getan. Er zeigt aber recht anschaulich wie wir gezielt, zusammen und organisiert etwas ändern können! Er zeigt uns unsere Macht, etwas zu ändern. Wo setzen wir als nächstes an?